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Th. Bergmann & Co Bj. 1964

Futuristische Vision des Cityverkehrs. Ein optisch reizvolles Motiv-Auswahlgerät mit dem typischen Bergmann-Spielsystem dieser Zeit.

Spielablauf:
Nach Einwurf eines Groschen beginnen alle Walzen zu rotieren. Nun kann man innerhalb kurzer Zeit auf eine Stadt setzen: Rom (1), Paris (2), Hamburg (3), London (4) oder New York (5). Der Auswahlzeitpunkt wird signalisiert durch das Aufleuchten der Anzeige "Wählen". Nach Erlischen der Anzeige stoppen die Walzen nacheinander. Eine Spielbeeinflussung durch Walzenstop ist bei Anzeige "Bremsen" möglich.
Spieldauer 15 Sekunden
Das Modell besitzt einen mechanischen Münzprüfer sowie eine Münzvorlage für bis zu 10 Groschen.


CITY EXPRESS

Das Scheibenmotiv im Zeitgeist der 50er/60er Jahre stellt einen echten geschichtlichen Zusammenhang mit einer real existierenden Einschienenbahn, der "Alweg-Bahn" dar. Diese wurde in den 1950er Jahren entwickelt und erstmals 1957 auf einer knapp 2 km langen Versuchsstrecke im Kölner Stadtgebiet getestet. Leider wurde dieses regionale Projekt für Köln seinerzeit verworfen und die gesamte Alwegbahnentwicklung fand 1967 ebenfalls ein jähes Ende. Umgesetzt wurden bis dahin aber einige erfolgreiche Alwegbahnprojekte, so z.B. in den USA, in Seattle (zur Weltaustellung 1962) oder auch im Disneyland. Beide Bahnen und weitere Ableger der Alweg-Bahn existieren noch heute.


Wie bei allen Groschengräbern seinerzeit liegt der Höchstgewinn bei 1 DM.

Bei Übereinstimmung der vorgewählten Stadt mit der Stadt auf der mittleren Walze wird gewonnen.
Der Auszahlbetrag ergibt sich aus der Summe der linken und rechten Walze.
Dabei stehen die 1 für 10 Pfennig, die 2 für 20 Pfennig und 5 für 50 Pfennig.

Mit der Taste "Kontrolle" kann nach Spielende das letzte Spielergebnis angezeigt werden.




Innenansicht


Der City Express war im Zeitraum vom 8.4.1964 bis 7.4.1967 zugelassen.

Ein optisch sehr schönes Gerät mit einem eher mäßigen Spielsystem. Durch den geschichtlichen Zusammenhang mit der Alweg-Bahn ein echter Zeitzeuge der deutschen Wirtschaftswunderzeit. Daher meine Empfehlung!




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